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Ratgeber

Fertigpackungskontrolle nach FPackV, verständlich erklärt

Toleranzen, Stichprobenpläne und Mittelwertregel ohne Fachchinesisch, mit Bezug auf die einschlägigen Paragrafen. Für kleine Abfüller geschrieben, die ihre Selbstkontrolle sauber aufsetzen wollen.

Grundlagen

Fertigpackungsverordnung: Grundlagen

Wer Ware mit aufgedruckter Füllmenge verkauft, fällt unter die FPackV. Das sind die Pflichten in einfachen Worten.

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Toleranzen

TU1 und TU2 einfach erklärt

Zwei Grenzen, zwei Regeln: Die eine dürfen wenige Packungen reißen, die andere keine. Der Unterschied entscheidet über das Los.

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Statistik

Die Mittelwertregel nach FPackV

Nicht jede einzelne Packung, aber der Durchschnitt muss stimmen. Und die Streuung fließt über einen Sicherheitszuschlag mit ein.

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Stichprobenplan

Stichprobe oder Vollprüfung?

Unter 100 Stück wird voll geprüft, darüber greift der Stichprobenplan. Die Losgröße legt Umfang, Annahme- und Rückweisezahl fest.

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Sonderregel

Handgemacht: dreifache Toleranz

Der wirtschaftlich wichtigste Hebel für Manufakturen: die verdreifachte Minusabweichung. Aber nur, wenn die Voraussetzungen wirklich passen.

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Messmittel

Geeichte Waage: Pflicht beim Abfüllen?

Die Software rechnet, die Waage wiegt. Und die Waage muss fein genug und geeicht sein, sonst zählt das Ergebnis nicht.

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Kontrolle

Eichamt-Kontrolle vorbereiten

Die Kontrolle kommt unangekündigt. Wer seine Losprotokolle in Sekunden findet, hat den unangenehmen Teil schon hinter sich.

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Tara

Tara richtig bestimmen

Das Verpackungsgewicht muss raus. Wie genau, hängt davon ab, wie stark eure Leergebinde streuen.

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Wirtschaftlichkeit

Überfüllung vermeiden

Wer aus Vorsicht zu großzügig abfüllt, verschenkt jede Packung ein Stück Produkt. Über ein Jahr summiert sich das erheblich.

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Richtwert nach FPackV, ohne Gewähr, ersetzt keine amtliche Prüfung.